Große Firmen wie Apple, Nintendo, Philips oder aber auch Sega haben mal klein angefangen. Zur Firmenentwicklung gehört auch, ansprechend und vor allem wandelbar zu bleiben, um durch neue Ideen und Innovationen den Kunden dauerhaft für sich zu gewinnen. Als Unternehmen ist es auch von großer Wichtigkeit, neben der Hauptverdienstquelle auch ein anderes stabiles Standbein zu besitzen, daher versuchten die meisten Firmen ihr Glück in der Videospielszene. Hier seht ihr nun die fünf Videospielkonsolen, die in den letzten vergangenen Jahren/Jahrzehnten im Absatzmarkt nicht überzeugen konnten!

 

Platz 5: Das Vectrex

Diese Spielkonsole wurde von der Firma General Consumer Electric (GCE) im Jahre 1982 hergestellt und publiziert. Das Gerät war ein riesiger Erfolg und begeisterte mit seinem charakteristisch auffallenden Vektorbildschirm (mit einer Bilddiagonale von 240 mm) und seinen mitgelieferten Controller inklusive 3D-Imager, Lichtgriffel und Tragetasche. Zusätzlich war im Speichermodul bereits ein klassisches Arcadespiel vorhanden, und zwar handelte es sich hierbei um Minestorm, angelehnt an das damals berühmte Spiel Asteroids, entwickelt von den Inhabern des Unternehmens Atari. Die Konsole überzeugte auch durch ihre zwei vorhandenen Anschlüsse, sowie auch durch den multifunktionalen Ein-Aus-Schalter, der gleichzeitig als Lautstärkeregler fungierte.

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Das Vectrex. Q: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/Vectrex-Console-Set.png/1200px-Vectrex-Console-Set.png

Neben der Veröffentlichung der Spielkonsole, kamen 12 Spiele auf dem Markt. Trotz allem stellte die Firma im Jahre 1984 den Vertrieb ein, doch was waren die Beweggründe?

Das lässt sich leicht mit einem Wort begründen, und zwar durch: Konkurrenz.

Die Konkurrenz war, in der damaligen Zeit, sehr stark durch die Firmen wie Atari oder aber auch Commodore vertreten. Demzufolge konnte das Unternehmen GCE sich mit ihrem Produkt nicht durchsetzen. Im Jahre 1984 wurde die Produktion eingestellt und die Firma wurde von dem Betrieb Hasbro aufgekauft.

 

Platz 4: Der Atari 5200

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Der Atari 5200 Q: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8c/Atari_5200.png

Nie davon gehört? Das kann daran liegen, dass diese Spielkonsole es in Europa gar nicht erst in die Regale bekannter Elektronikgeschäften geschafft hat. Es gab für die Konsole ein umfangreiches Sortiment an Videospielen, insgesamt 69 in der Zahl. Zusätzlich waren die Spiele allesamt, für damalige Verhältnisse, qualitativ hochwertig und sie nutzten auch die vorhandene Farbpalette, die 256 Farben umfasste, unter denen waren 8 bzw. 16 gleichzeitig darstellbar. Im Jahre 1983 wurde der Atari 5200 eingestellt, was hauptsächlich daran lag, dass die Spielekonsole den Heimcomputern von Atari, im technischen Bereich, jedoch mit kleinen Abweichungen, identisch war. Des Weiteren erschien ein Großteil der kompatiblen Spiele bereits auf dem Atari 2600 und auf den Atari Heimcomputern.

Platz 3: Neo-Geo

In den 1980er Jahren kam das Spielesoftwareunternehmen SNK Corporation erstmals auf den Grundgedanken, das Konzept des Arcade-Automaten und des Home-Entertainment zu vereinen.

Bild der Neo-Geo Konsole

Die Neo-Geo Konsole Q: http://www.sohobarpalma.com/images/juegos_soho/neo-geo-console.png

Aus dieser Idee entstand der Neo-Geo, die erste Konsole, die mit der Funktionsweise des Memory-Card Slot arbeitete. Dies erlaubte erstmals den Spielstand des Spielers dauerhaft zu speichern und es sogar, in einem späteren Zeitpunkt, wieder laden zu können. Durch diese Neuerung setzte die SNK Corporation einen wichtigen Meilenstein für die Spielkonsolenentwicklung. Spiele wie Alpha Mission II, Art of Fighting (Teil 1 bis 3), Fatal Fury sind nur ein paar Beispiele, die für die Neo-Geo Konsole erschienen wurden. Der größte Vorteil der Konsole ist sein Modulspeicher, die Modulgröße kann eine Auslastung bis zu 716 Mbit aushalten, das entspricht acht Speicherbänke je 8 MBit groß, ganze 128 MBit für den Spielsound, sowie 8 MBit für das Programm an sich und 4 MBit für die Grafik.

Obwohl die Spielkonsole recht viele Vorteile besitzt, war sie dennoch, vergleichsweise zu der Konkurrenz, mit umgerechnet 550 Euro sehr kostspielig und daher wirkte er für den Kunden nicht gerade anlockend. In Folge dessen wurde die Produktion eingestellt.