Ist mein Passwort im Umlauf? Onlinetool zum überprüfen vorgestellt

Millionen Passwörter sind in langen Passwortlisten mit Email-Adressen & mehr im Umlauf. Ob auch dein Passwort auf einer dieser Listen steht, kannst du mit folgender Onlineanwendung überprüfen.

Regelmäßig tauchen neue ellenlange Listen voller Email-Adressen, Nutzernamen, Passwörter und im schlimmsten Fall Zahlungsinformationen auf, die durch das Hacken von großen Webseiten erlangt werden konnten. Je aktiver wir uns im Internet bewegen, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch unsere Daten in einer dieser Listen stehen, das wird zunehmend zu einem Problem. Unter haveibeenpwned.com hat der Sicherheitsexperte Troy Hunt eine Onlineanwendung zur Überprüfung aufgebaut.

Haveibeenpwned gibt jedem einerseits die Möglichkeit, die eigene Email-Adresse oder den eigenen Username in millionen von kompromittierten Accounts zu suchen, andererseits ist es auch möglich, zu überprüfen, ob das eigene Passwort auf einer Passwortliste steht. Falls das eigene Passwort enthalten ist, wird man dazu aufgefordert, das Passwort sofort zu ändern, sofern man es noch benutzt.

Sind Informationen, wie z.B. Email-Adresse, Name und Passwort, von komprommitierten Accounts erstmal im Umlauf, ist es so gut wie unmöglich, diese zu entfernen. Hier bleibt oft nur die Möglichkeit, die Passwörter der kompromitierten Accounts zu ändern, um anderen Hackern den Zugriff zu verwehren.

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Die eingegebene Email-Adresse ist in den Datensätzen von gehackten Patreon und DLH.net Accounts enthalten.

 

Jetzt Passwörter und Email-Adressen überprüfen!

 

Wozu werden solche Daten (z.B. Passwortlisten) benutzt?
Häufig werden große Passwortlisten verwendet, um Bruteforce- bzw. Wörterbuchangriffe durchzuführen. Das bedeutet, dass zu einem bestimmten Username alle Passwörter auf einer Liste durchprobiert werden, um so zugriff auf den Account zu erlangen.

BeispielEin Hacker möchte die Seite https://mpoai.com hacken. Nun versucht er, typische Benutzernamen (z.B. admin) mit einem Passwort aus der Passwortliste aus, bis er entweder die gesamte Passwortliste durch hat, oder Zugriff erlangen konnte.

Jeder sollte seine Email-Adressen und Passwörter regelmäßig überprüfen. Hierfür kann beispielsweise die oben vorgestellte Webseite genutzt werden, welche auch einen Benachrichtigungsservice anbietet, falls neue Datensätze, die eure Email-Adresse enthalten, veröffentlicht werden.

Keanu Dölle

Ich bin seit einigen Jahren im Journalismus aktiv und befasse mich privat mit Elektronik, Informatik und Computerspielen. Ich besitze viel technisches How-To und teile mein Wissen gerne mit unseren Lesern.

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