Der 3D-Druck fasziniert viele, doch wie weit ist diese neue Technologie bereits? Wir testen für euch das Anet A8 3D-Druck Kit, entwickeln eigene 3D-Modelle und beleuchten die Geschichte und Einsatzmöglichkeiten der 3D-Drucker.

Vermutlich hat jeder Technik begeisterte schon einmal davon geträumt, einen eigenen 3D-Drucker zu besitzen. Es gibt immer mehr günstige Bausätze und bei einem Angebot für das „Anet A8 Desktop 3D Printer Prusa i3 DIY Kit“ habe auch ich zugeschlagen. Für knappe 145 Euro (Originalpreis 379 $) habe ich das 3D-Druck Kit gekauft, im nächsten Artikel werden wir uns genauer mit dem Aufbau beschäftigen.

Trend 3D-Druck

Der 3D-Druck ist keineswegs so neu, wie manch einer vielleicht vermuten würde, doch erst in den letzten Jahren ist der 3D-Druck zum populären Trend unter Nerds avanciert. Ich glaube jeder muss zugeben, dass die Vorstellung sich alles Mögliche einfach selber drucken zu können sehr faszinierend ist. Heute dürfte klar sein, dass der 3D-Druck zu den Technologien der Zukunft gehören dürfte. Immer wieder gibt es neue Fortschritte im 3D-Druck: Die NASA druckt eine Pizza, große 3D-Drucker Metall. Längst haben sich StartUp‘s gegründet, die sich den 3D-Druck zum Geschäft gemacht haben.Hier vielleicht Beispiele für StartUps

Das Anet A8 DIY Kit

Die Eckdaten im Überblick:
– Unterstützt ABS, PLA, Holz, Nylon PVA, PP und Lumineszenz Filament
– Druckbereich 220 x 220 x 240 mm
– Hotbet
– Druckgeschwindigkeit 100mm/s
– LCD Screen
– XY-Achsen-Genauigkeit 0,012 mm
– Z-Achsen-Genauigkeit 0,004 mm
(Quelle: gearbest)

Die ersten Modelle

Während ich diesen Artikel schreibe, bin ich im Urlaub. Ohne Internet. Ideal um schon einmal Modelle für den 3D-Druck zu erstellen. Auf meinem fast 10 Jahre alten Laptop mit Xubuntu habe ich die schlanke SoftwareFreeCad installiert, mit welcher es möglich ist, mit einfachen Grundformen wie z.B. Rechtecken und Kreisen komplexe Modelle zu erstellen. Erst bei komplexen Booleschen Operationen zwingt die Software meinen Laptop in die Knie. Die Veränderung von Objekten funktioniert mittels direkter Eingabe, eine einfaches „Ziehen“ mit der Maus funktioniert nicht. Einige komplexe Formen lassen sich mit der Software jedoch nicht oder nur sehr schwer abbilden.

Mit FreeCad können 3D-Modelle erstellt werden.

Mein erstes Projekt ist ein variabler Sortimentskasten für meine Elektronik Bauteile. Man kann die einzelnen Module verbinden und anschließend entsprechende Schubladen einsetzen. Auf dem obigen Bild seht ihr mein erstes Modell.

Wie geht‘s weiter?

Sobald der 3D-Drucker angekommen ist, wird der nächste Teil unserer 3D-Druck Reihe erscheinen.

Bildquelle: gearbest